Hausmittel und Selbsthilfe
Bevor man bei Kopfschuppen zu rezeptfreien Medikamenten greift sollte man versuchen, das Problem mit handelsüblichen Schuppen-Shampoos oder einer Änderung der Pflegegewohnheiten zu lösen.
Selbsthilfe bei zu trockener, juckender Kopfhaut
Tägliche Haarwäsche und danach heißes Föhnen sind manchmal zuviel des Guten: die Talgdrüsen können nicht mehr genügend Fett produzieren, die Kopfhaut wird schuppig und fängt an zu jucken.
In diesem Fall sind folgende Maßnahmen empfehlenswert:
In diesem Fall sind folgende Maßnahmen empfehlenswert:
- Haarwäsche maximal zweimal pro Woche
- mildes Shampoo verwenden, Haare danach gut ausspülen
- statt Föhnen Haare an der Luft trocknen lassen
- gegebenenfalls Kopfhaut einmal pro Woche mit einem neutralen Öl (z.B. Mandelöl) einreiben.
Selbsthilfe bei fettiger Kopfhaut
Eine übermäßige Talgproduktion der Kopfhaut kann ebenfalls zur Schuppenbildung führen. Dabei verklumpen abgestorbene Hornzellen mit dem Kopfhauttalg zu größeren Gebilden.
Folgendes ist zu empfehlen:
Folgendes ist zu empfehlen:
- regelmäßige Haarwäsche (2- bis 3-mal pro Woche) mit handelsüblichen Shampoos gegen fettiges Haar
- kurmäßige Anwendung eines handelsüblichen Anti-Schuppen-Shampoos (z.B. über 2 bis 3 Wochen)
Folgendes sollte bei Kopfschuppenbefall vermieden werden:
Bei trockener Kopfhaut:
Bei fettiger Kopfhaut:
- intensive Sonnenbestrahlung
- Kratzen auf der Kopfhaut
- intensives Trockenrubbeln nach der Haarwäsche
- intensives Föhnen aus geringer Entfernung zur Kopfhaut
- Verwendung von harten Bürsten oder Kämmen mit scharfkantigen Zinken
Bei fettiger Kopfhaut:
- festsitzende Kopfbedeckungen
- Verwendung von reichhaltigen Haarspülungen oder Kuren (z.B. gegen strapaziertes Haar), da die Kopfhaut bereits genügend Fett produziert
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